Ausgangslage
Für den EDV-Leiter war klar: die neue Telefonlösung musste auf Voice over IP-Technologie basieren. Für ein Unternehmen, das selbst höchste Ansprüche an Qualität, Präzision und innovative Produkte stellt, eine wichtige und unabdingbare Investition in die Zukunft.
Daniel Schwab, Leiter EDV bei Camille Bauer AG, hatte sich bereits Monate vor dem Wartungsende der alten Telefonanlage Wissen zur VoIP-Technologie angeeignet. So konnte er sein Know-how zielgerichtet und versiert im Auswahlverfahren von dedizierten VoIP-Anbietern einsetzen. Winet wurde als einer von vier Anbietern eingeladen, sich mit den Bedürfnissen von Camille Bauer auseinanderzusetzen und ein massgeschneidertes Angebot einzureichen.
Die Anforderungen an die neue Anlage gestalteten sich anspruchsvoll und erforderten eine intensive Auseinandersetzung mit diversen Parametern und technischen Feinheiten.
Die hohe Anzahl der angeschlossenen Telefonapparate, weit über 100 Stück, erforderte eine Softmigration – einem schrittweisen Übergang auf VoIP. Dabei wird die neue vor die alte TK-Anlage geschaltet, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten und trotzdem die VoIP-Anlage sukzessive in Betreib zu nehmen.
Ein zentrales Kriterium nebst der Softmigration war die Integration des bestehenden internen Alarmierungssystems in die neue Kommunikationsanlage. Die Alarmanlage war an verschiedene Brandmeldeanlagen und Klimageräte gekoppelt und sollte im Ernstfall absolut zuverlässig und rasch bei vordefinierten Mitarbeitern und externen Stellen Alarm auslösen. Camille Bauer hatte sich zudem noch ein Ziel gesetzt: und teuren Know-how externer Dienstleister erreichen. Das Wissen im Umgang mit der neuen Technologie musste intern verankert und gesichert sein. So sollte die Investition in die neue Telefonanlage einen initialen Charakter aufweisen und die monatliche Anschluss- und Wartungsgebühr in Zukunft definitiv der Vergangenheit angehören.